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Liebe Freundinnen und Freunde des IUFE!

Meine Sicht - Deine Sicht - Sichtwechsel!

Nicht erst seit den Anschlägen von Paris steht der Islam unter Generalverdacht. Die berechtigte Angst vieler Menschen vor terroristischen Bedrohungen sucht einen Schuldigen - und findet im Islam die ideale Projektionsfläche. Angst in Verbindung mit Unkenntnis und Vorurteilen sorgt dafür, dass sich die Meinung vieler Menschen über Integration wieder zum Negativen wendet. Die Zuversicht, dass z.B. auch Frauen mit Kopftuch selbstverständlicher und akzeptierter Teil der österreichischen Gesellschaft sein können, schwindet. Dass es, genauso wie im Christentum, auch im Islam liberale und konservative Strömungen gibt, wird dabei gerne übersehen. Dabei sollten wir alles daran setzen, diese liberalen Musliminnen und Muslime zu stärken, auf sie zuzugehen und mit ihnen in Kontakt zu treten. Das IUFE hat sich daher vorgenommen, mit dem Projekt SICHTWECHSEL einen wesentlichen Beitrag zum gegenseitigen Verständnis und vor allem zur Sichtbarmachung junger, liberaler muslimischer Frauen zu leisten. Zu zeigen, welche Gemeinsamkeiten es einerseits gibt und andererseits die Unterschiede als Bereicherung zu begreifen, ist das Ziel dieses Projekts. Ich wünsche diesem spannenden und notwendigen Projekt viel Erfolg und viel positive Öffentlichkeit. Denn ein SICHTWECHSEL ist schlicht und einfach notwendig.

Mag. Claudia Durchschlag
Abgeordnete zum Nationalrat und Vorstandsmitglied des IUFE


neue IUFE-Projekte im Jahr 2015

Im Projekt „SICHTWECHSEL. Der Alltag muslimischer Mädchen und junger Frauen – Klischee & Wirklichkeit“ wird dem einseitigen Bild des Islam entgegengewirkt, um ein Gegengewicht zur Präsenz des radikalen Islamismus herzustellen.

Liberal-muslimischen Mädchen und jungen Frauen wird eine Möglichkeit gegeben, in Österreich verstärkt gehört und gesehen zu werden. Die Frauen unserer Projektgruppe wollen durch ihr Engagement aus ihrer negativ besetzten Rolle aussteigen. Sie wollen zeigen, dass ein moderner „westlicher“ Lebensstil und der Islam sich nicht widersprechen und sich für ein selbstbestimmtes und freies Leben der Musliminnen einsetzen.

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Anlässlich des alljährlich stattfindenden europäischen Aktionstags zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen am 5. Mai beschäftigt sich das Projekt "Wheelday. Entwicklung bewegt" mit Themen rund um Inklusion, Barrierefreiheit, Mobilität, Hilfsmittelversorgung und zeigt zahlreiche Erfolgsprojekte in Österreich und Entwicklungsländern auf.

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aus dem IUFE

neue Mitarbeiterin am IUFE: Mag. Esther Christina Lienbacher



„Das IUFE leistet umfangreiche Informations- und Bildungsarbeit in den Bereichen des Umweltschutzes, der Friedenssicherung und der Entwicklungszusammenarbeit. Ziel ist das friedliche und gerechte Zusammenleben der Menschen. Als Mitarbeiterin bin ich voller Enthusiasmus, ob der Möglichkeiten, die sich mir hier bieten und voller Motivation, mich in die verschiedenen Belange am IUFE einzubringen, sie mitzudenken und anzupacken!“

> das gesamte IUFE-Team


neue IUFE-Artikel:

Land Grabbing in Afrika
Florian Leregger

Der weltweite Kampf um Grund und Boden spitzt sich zunehmend zu. Fruchtbares Land wird in Zeiten steigender Weltbevölkerung, Unterernährung, Bodendegradierung, globalisierter Profitmaximierung und Nahrungsmittelspekulation immer begehrter - nicht nur für lokale Bauern und Bäuerinnen, auch für Großunternehmen und Nationalstaaten. Oftmals mit verehrenden Folgen.

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Organic agriculture in Kenya: Agro-ecosystem health and climate change
F. Leregger (IUFE) und E. Omollo (University of Nairobi, Kenya)

As global temperatures rise and weather patterns become more erratic, the intersection between climate change and agriculture is crucial to understand which role agriculture plays in contributing to and mitigating global warming. It is important to realize the global agriculture as cause and victim of climate change. 

> Hier geht es zum Artikel


IUFE-Veranstaltungen:

Veranstaltungsrückblick:
  • Buchpräsentation "Grenzen des Hungers" am 22. Jänner an der Universität für Bodenkultur
  • Auftaktveranstaltung zu "gerecht leben - Fleisch fasten 2015" am 10. Februar im Bildungshaus Mariatrost, Graz
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Veranstaltungankündigungen:
  • Nachhaltigkeitsseminar "Was Sie schon immer über Nachhaltigkeit wissen wollten" am 10. März im Bildungshaus Mariatrost, Graz
  • "Bagger im Land des Dschingis Khan. Zur ökonomischen, ökologischen und soziologischen Dimension des Rohstoffbooms in der Mongolei" am 13. April ab 17 Uhr im C3, Sensengasse 3, Wien.  
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Ankündigungen

2015 ist das European Year For Development!

2015 ist ein besonderes Jahr: Über die Millenniums-Entwicklungsziele wird Bilanz gezogen und die Vereinten Nationen verabschieden neue Ziele. Die Entwicklungszusammenarbeit wird daher stärker im internationalen Rampenlicht stehen. Die Europäische Kommission nützt diese Gelegenheit, unter dem Dach des Europäischen Jahres für Entwicklung (EYD 2015) über ihre Leistungen und die der Mitgliedsstaaten zu informieren und sie einer breiten Öffentlichkeit bekannt zu machen.

Die Großkampagne action/2015 ist eine schnell wachsende zivilgesellschaftliche Bewegung im Rahmen des EYD2015, an der sich schon jetzt über 1.200 Organisationen in mehr als 125 Ländern beteiligen. Das Besondere dabei ist, dass die Kampagne Organisationen aus dem Sozial-, Entwicklungs-, Umwelt- und Menschenrechtsbereich sowie Glaubensgemeinschaften vereint.


Europäisches Forum Alpbach - Stipendien

Für die Teilnahme am Europäischen Forum Alpbach (19. August bis 4. September) werden wieder Stipendien vergeben. Unter anderem vergibt die Austrian Development Agency (ADA) 10 Stipendien für Studierende aus ADA-Partnerländern (Albanien, Armenien, Georgien, Kosovo und Moldawien).

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Ausstellung "Kleiner Kreuzweg des Hungers"


Nach der Eröffnung der Ausstellung „Kleiner Kreuzweg des Hungers“ im Rahmen der Auftaktveranstaltung zur Aktion „Gerecht leben – Fleischfasten“ am 10. Februar in Graz, wird der vierzehn Stationen umfassende Kreuzweg im Bildungshaus Mariatrost in Graz zu sehen sein.

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Buchtipp: Leidenswege der Ökonomie
Global betrachtet müssen viele Millionen Menschen tagtäglich einen oder mehrere Leidenswege durchwandern, weil unsere Ökonomie oft kaum andere Wege bereithält. Das Buch Leidenswege der Ökonomie macht anhand von 14 Stationen auf diese Leiden aufmerksam.

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Institut für Umwelt - Friede - Entwicklung
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Österreich
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