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„Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Recht geboren. Sie sind mit Vernunft und Gewissen begabt und sollen einander im Geiste der Brüderlichkeit begegnen."
 

© Parlamentsdirektion / PHOTO SIMONIS
Diese von der UNO bereits 1948 verabschiedete allgemeine Definition der Menschenrechte ist weltweit anerkannt. Wenn es aber darum geht, allen Menschen auch ähnliche Voraussetzungen zur Erreichung ihrer Rechte und eines Lebens in Würde zur Verfügung zu stellen, stoßen wir an sehr komplexe Herausforderungen. Gerade die derzeitige Flüchtlingsbewegung zeigt, dass nicht nur Krieg und Terror, sondern auch extrem unterschiedliche ökonomische, soziale und ökologische Voraussetzungen dazu beitragen, dass Menschen keine würdigen Lebensgrundlagen in ihren Heimatländern vorfinden. Hier sollen – nein, müssen die neuen universellen Ziele für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals – SDGs), die derzeit ausgearbeitet werden, einen Beitrag zu mehr Chancengleichheit leisten.

Die SDGs sind weitgehend ausgearbeitet und sollen im September 2015 durch die UN-Generalversammlung formell angenommen werden – ein erster großer Schritt. Weit wesentlicher wird allerdings sein, wie verbindlich die Mittel zur Zielerreichung (konkrete Maßnahmen, finanzielle Ausstattung) festgelegt werden.

Angesichts der aktuellen Flüchtlingssituation, die auch Europa fordert, bleibt zu hoffen, dass die Länder des Nordens stärker als in der Vergangenheit bereit sein werden, einen angemessenen und wirksamen Beitrag zur positiven Entwicklung der Länder des Südens zu leisten.

Dipl. Kffr. (FH) Elisabeth Pfurtscheller
Abgeordnete zum Nationalrat und Vorstandsmitglied des IUFE


AKTUELLES

wheelday Jugend-Wettbewerb 2015
Derzeit sucht das IUFE im Rahmen des aktuellen Projektes "wheelday. Entwicklung bewegt!" kreative Aktionen, Veranstaltungen und Events und lädt Sie und Ihre Freund/innen oder Kolleg/innen zum Mitmachen ein.

Sie veranstalten ohnehin ein Event oder möchten noch bis 30. Oktober 2015 ein Zeichen zum Thema "Menschen mit Behinderung" setzen? Reichen Sie beim wheelday Jugend-Wettbewerb 2015 ein, gewinnen Sie EUR 300,- und präsentieren Sie Ihre Aktion am 3. Dezember im österreichischen Parlament!


> Details
> www.wheelday.at


Die neue IUFE-Homepage ist online
Nach Wartungsarbeiten erstrahlt unsere Homepage (www.iufe.at) nun im neuen Design. 

Klicken Sie sich rein - w
ir freuen uns über zahlreiche Besuche und Rückmeldungen!

Aktuelle Informationen finden Sie wie immer auch auf unserer Facebook-Seite.


VORSCHAU

DEMOGRAPHIE & ENTWICKLUNG: Wieviel Mensch verträgt die Erde?

Das IUFE zeigt den Film POPULATION BOOM und lädt zum Gespräch mit Regisseur Werner Boote. Im Rahmen der Veranstaltung werden Fragen zum Film und aktuelle demographische Entwicklungen diskutiert.

Ort: Afro-Asiatisches Institut Wien, Türkenstraße 3, 1090 Wien (Großer Saal)
Datum: Freitag, 04.09.2015

Beginn: 18:00 Uhr | Geplantes Ende: 20:30 Uhr. Verpflegung: Getränke und Popcorn. Eintritt frei.

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BODENLOS - BROTLOS - CHANCENLOS

Anlässlich des Welternährungstages 2015 der Vereinten Nationen veranstaltet das Ökosoziale Forum gemeinsam mit dem IUFE einen Diskussionsabend mit international anerkannten Expertinnen und Experten im ORF-Radiokulturhaus. Diskutiert werden u.a. die Zusammenhänge von Bodenverlusten und Ernährungssicherung sowie die Möglichkeiten, beides einzudämmen. Diskutieren Sie mit!  

Diskussion mit

  • Belachew Gebrewold - Professor für Internationale Politik und Leiter von Department & Studiengänge Soziale Arbeit, Sozialpolitik und Sozialmanagement am Management Center Innsbruck
  • Elisabeth Köstinger - Präsidentin des Ökosozialen Forums, Abgeordnete zum Europäischen Parlament,Mitglied im Ausschuss für Landwirtschaft und ländliche Entwicklung
  • Henning Melber - Direktor emeritus der Dag Hammarskjöld Stiftung, Professor am Institut für Politikwissenschaft der University of Pretoria, Professor am Center for Africa Studies, University of the Free State, Bloemfontein (South Africa), Direktor emeritus der Dag Hammarskjöld Stiftung
  • Sven Walter - Leiter des "Land, Security and Resilience"-Programms der UN-Konvention zur Bekämpfung der Wüstenbildung (Globale Mechanismen)
  • Sophie Zechmeister-Boltenstern - Leiterin des Instituts für Bodenforschung, Universität für Bodenkultur Wien

Diskussionsleitung: Johannes Kaup - ORF-Journalist

Ort: ORF-Radiokulturhaus, Großer Sendesaal, Argentinierstraße 30a, A-1040 Wien
Datum: Donnerstag, 01.10.2015
Beginn: 18:00 Uhr | Geplantes Ende: 20:00 Uhr.

Ausklang bei Wein & Brot. Eintritt frei.

Anmeldung erforderlich unter www.oekosozial.at / anmeldung@oekosozial.at / Telefon: +43-1-2536350

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IUFE-FACHTAGUNG „Ressourcenkonflikte: Herausforderungen und Chancen im Umgang mit natürlichen Rohstoffen“
Am ersten Fachtag, im ersten Themenblock legen Expert/innen den weltweiten Umgang mit natürlichen Ressourcen (z.B. Boden, Wasser, Wald, Mineralien) dar. Dabei wird ein Fokus auf die Rolle der Europäischen Union und ihre Rolle im globalen Kontext gelegt. Im Anschluss werden unter Aspekten der Sicherheitspolitik globale Konflikte um natürliche Rohstoffe erläutert. Im zweiten Themenblock analysieren Expert/innen Hunger als Ursache bewaffneter Konflikte in Afrika sowie das globale Phänomen des Land Grabbing. Dabei stehen Motive und die Folgen bzw. Auswirkungen dieser Entwicklungen ebenso wie menschenrechtsbasierte Lösungsvorschläge im Mittelpunkt der Betrachtungen. Im dritten Themenblock erläutern Expert/innen Konflikte als Folge des Abbaus von Mineralien (z.B. Gold, Tantal, Wolfram) in verschiedenen Regionen Südamerikas. Hier stehen insbesondere negative Auswirkungen für Mensch und Umwelt im Vordergrund.

Am zweiten Fachtag stehen Lösungsansätze beim Kampf um natürliche Ressourcen im Mittelpunkt. Nach der Vorführung eines Kurzfilms, der einen Ausblick wagt und Rohstoffkonflikte im Jahr 2030 prognostiziert, referieren und diskutieren Expert/innen über zahlreiche Lösungsansatze auf unterschiedlichen Handlungsebenen. Dabei wird beispielsweise die Notwendigkeit einer erfolgreichen Friedens- und Sicherheitspolitik, Governance-Initiativen im Rohstoffbereich sowie Österreichs Beitrag zur Entwicklung geschwächter Konfliktregionen dargelegt.

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RÜCKBLICK

Zahlreiche wheelday-Aktivitäten
  • Am 29. April 2015 lud das IUFE zum Pressegespräch "Projekt wheelday - Mobilität im ländlichen Raum" ins Technische Museum Wien ein. Zu den Gesprächspartner/innen zählten BM Andrä Rupprechter (BMLFUW),  NAbg. und IUFE-Obmann Franz Joseph Huainigg, Johanna Mang (LICHT FÜR DIE WELT) und Isabelle Riedl (Stv. Bundesleiterin LANDJUGEND Österreich). Die Inhalte, Fotos und Medienberichterstattungen: hier
  • Am 3. Mai 2015 gestaltete das wheelday-Projektteam das Programm des Wings for Life World Run in St. Pölten mit. Im Startbereich des Laufes stellte der ÖZIV Bundesverband im Rahmen von wheelday einen Rollstuhl-Parcours auf. Interessierte Personen konnten ausprobieren, wie es sich in Alltagssituationen (Gehsteig, Rampe, Kiesboden, Türe) anfühlt, im Rollstuhl zu sitzen. Impressionen: hier
  • Am 4. Mai 2015 organisierten das IUFE und LICHT FÜR DIE WELT die Veranstaltung "wheelday. Eine Welt ohne Barrieren" im Technischen Museum Wien. An vier Stationen fanden die Gäste zahlreiche Informationen rund um Themen wie Inklusion, Barrierefreiheit, Sportmöglichkeiten, Partizipation, Mobilität und Hilfsmittelversorgung in Österreich und in Entwicklungsländern. Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen die Selbsterfahrung, der Informationsaustausch und die persönlichen Gespräche. Details und Fotos: hier
  • Am 5. Mai 2015 fand der alljährliche Europäische Aktionstag für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen statt. Das IUFE rief den WHEELDAY aus und viele Menschen unterstützten die Aktion. Fotos: hier
  • Am 12. Juni 2015 fand die wheelday-Exkursion zum "Dreierhof" nach Maria Anzbach (NÖ) statt. Der "Dreierhof" ist ein vielseitiger und innovativer Betrieb, der neben der herkömmlichen Landwirtschaft einen Schwerpunkt auf "Green Care" legt. Details und Fotos: hier
  • Am 25. Juni fand "ein wheelday in Wien" statt. Emanuel arbeitet beim Sozialministeriumservice in Wien und hat sich bereit erklärt, einen Tag im Rollstuhl zu verbringen, um selbst zu erleben, wie es ist, auf Hilfsmittel angewiesen zu sein (Fotos und Video).

1. Tiroler Entwicklungstag „Die Post2015-Agenda: Neue globale Ziele und ihre regionale Bedeutung“
Am 8. Mai 2015 veranstaltete das Land Tirol in Kooperation mit dem IUFE, der Koordinierungsstelle der Österreichischen Bischofskonferenz für internationale Entwicklung (KOO) und der AG Globale Verantwortung den 1. Tiroler Entwicklungstag im Landhaus Innsbruck. Das Programm, bei dem möglichst viele Akteur/innen der OEZA miteinbezogen wurden, enthielt zahlreiche Keynotes, Dialogrunden und einen „Marktplatz der Möglichkeiten“.

Im Zentrum der Diskussionen und Redebeiträge stand die Frage: „Was wird sich in der internationalen Entwicklungspolitik und Entwicklungszusammenarbeit nach 2015 verändern?“ Demnach wurden beispielsweise die Chancen und Herausforderungen künftiger Entwicklungsziele, die im Herbst in New York von der UNO beschlossen werden sollen, diskutiert. Darüber hinaus wurden verschiedene Handlungsoptionen sowie entwicklungspolitische Ereignisse auf regionaler und lokaler Ebene beleuchtet. Am „Marktplatz der Möglichkeiten“ präsentierten sich zahlreichen EZA-Akteur/innen aus Tirol.

> Fotos
> Informationen der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (ADA)
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Veranstaltungsbericht
Workshop „Post 2015-Agenda: Was kommt nach den MDGs?“
Am 28. Mai 2015 lud das IUFE zum Gesprächsabend in das Springer Schlößl (Tivoligasse 73, 1120 Wien), um gemeinsam mit den Gästen über aktuelle Entwicklungen auf globaler und nationaler Ebene nachzudenken, sich auszutauschen und in gemütlicher Atmosphäre zu diskutieren. IUFE-Geschäftsführer Johannes Mindler-Steiner moderierte die Veranstaltung und gab Experten-Inputs zu laufenden Ereignissen im Zuge der Umsetzung der „Post-2015-Agenda“ in Österreich.

Eine Veranstaltung des IUFE in Kooperation mit dem Ökosozialen Studierendenforum Österreich. Sie fand im Rahmen der Aktionstage Nachhaltigkeit 2015 des BMLFUW statt.

> Details

Buchpräsentation „Leidenswege der Ökonomie“
Am 18. Juni 2015 veranstaltete das IUFE die Buchpräsentation                             „Leidenswege der Ökonomie“ im Otto-Mauer Zentrum (Währinger Straße 2-4, 1090 Wien). An diesem Abend erwarteten die beiden Autoren Univ.-Prof. Josef Nussbaumer und Wirtschaftswissenschafter Mag. Stefan Neuner die zahlreichen Gäste mit einem Impulsvortrag und der Vorstellung ihres Buches. Johannes Mindler-Steiner (IUFE) führte als Moderator durch den Abend. Der Erlös des Buchverkaufes am Veranstaltungsabend kam dem Canisibus der Caritas Wien zugute. In Summe konnten dadurch insgesamt EUR 500,- gesammelt werden.

> Details und Nachlese

BUCHTIPP: "Leidenswege der Ökonomie" von Josef Nussbaumer, Andreas Exenberger und Stefan Neuner. STUDIA Universitätsverlag: Innsbruck 2015 (ISBN 978-3-902652-96-6 / 271 Seiten)
Eine Veranstaltung des IUFE in Kooperation mit dem Team Globo.



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Institut für Umwelt - Friede - Entwicklung
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